Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Freiburg

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Inhalt: Berufsschifffahrt

Die Binnenschifffahrt ist für den nationalen und internationalen Güterverkehr ein volkswirtschaftlich unentbehrlicher Verkehrsträger. Ihre besonderen Eigenschaften wie

machen die Binnenschifffahrt aus ökologischen, ökonomischen und sicherheitstechnischen Aspekten zu einem bevorzugten Beförderungsmittel für Massengüter, übermäßig schwere bzw. sperrige und gefährliche Güter. Von der gesamten Beförderungsmenge im Binnenschiffsgüterverkehr entfallen rund 70% auf Massengüter wie Steine und Erden, Erze und Metallabfälle, Erd- und Mineralölerzeugnisse, Kohle, chemische Erzeugnisse und Düngemittel, Getreide, Eisen, Stahl und NE-Metalle, Nahrungs- und Futtermittel sowie land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse. Darüber hinaus gewinnt der Einsatz von Ro-Ro- und Containerschiffen in der Binnenschifffahrt zunehmend an Bedeutung.

Insgesamt liegt das jährliche Beförderungsaufkommen der Binnenschifffahrt mit rd. 66,6 Mrd. geleisteter Tonnenkilometer und beträgt damit 13 % am binnenländischen Güterfernverkehr. Im Jahre 2000 wurden auf dem Rhein zwei Drittel des binnenländischen Verkehrsaufkommens auf Binnenwasserstraßen abgewickelt.

Der Vorteil der Binnenschifffahrt Massengüter, kostengünstig und ökologischer als andere Verkehrsträger zu befördern, zahlt sich aus. Mit nur 1 PS Motorleistung werden mit dem Binnenschiff 4000 kg (Bahn 500 kg , LkW 150 kg ) bewegt. Entsprechend geringer ist die Umweltbelastung.

Den Verkehrsträger Binnenschifffahrt mit seinen positiven Eigenschaften noch stärker an der Verkehrsleistung zu beteiligen, ist ein erklärtes Ziel der Verkehrspolitik. In Zukunft wird der Transport auf der Wasserstraße damit zunehmend an Bedeutung gewinnen.